Das Projekt setzt sich aus verschiedenen, eng aufeinander abgestimmten Bausteinen zusammen.
Verbesserungen von Fischlebensräumen: Maßnahmen zu lokalen Habitatverbesserungen werden länderübergreifend gesammelt und kartografisch aufbereitet. Handlungsempfehlungen, z.B. in Form von wasserbautechnischen „Musterlösungen“ für Habitatverbesserungen inklusive Schutzmaßnahmen gegen Kormoranfraß, werden erarbeitet.
Lokaler Schutz gefährdeter Fischarten: Zeiten und Orte, an welchen Fische einer besonderen Gefährdung durch Kormoranfraß ausgesetzt sind, werden erfasst. Meldeketten und ggf. Maßnahmen, die ein schnelles lokales Eingreifen beim Eintreten von Gefährdungssituationen ermöglichen, werden erarbeitet.
Verbessertes Wissen über Kormoranverhalten: Kormorane werden mit Sendern ausgestattet, um mehr über ihr Verhalten und ihre Flugbewegungen zu erfahren.
Enges Monitoring: projektbegleitende Monitorings ausgesuchter Fischarten wie Groppe und Strömer erweitern die Wissensbasis in der Bodenseeregion. Projetbegleitende Monitorings von Schutzgütern, Fischen und Kormoranen erlauben Rückschlüsse auf die Wirksamkeit von Maßnahmen und zeigen mögliche negative Auswirkungen auf.
Pilotversuch in Brutkolonien: Durch den Einsatz von Drohnen sollen die Eier der baumbrütenden Kormorane in Nestern eingeölt und der Sommerbestand der Kormorane durch eine Verringerung des Bruterfolgs reduziert werden.
Schrittweise Ausweitung: Falls der erste Pilotversuch in 2026 erfolgreich verläuft, soll die Maßnahme im Rahmen des Projektes auf weitere Kolonien ausgeweitet werden.
Hier finden Sie die Projektstruktur als Download.